Fallbeispiel 5
5) Tina Paulsen, 31 Jahre, aus Hannover*
*(Name und Ort sind aus Datenschutzgründen verändert)
Die ersten Symptome waren Taubheitsgefühle in Beinen und Abdomen die für 3 Wochen anhielten. Über den Zeitraum zwischen 1997 und Oktober 2004 verkürzte sich die Gehdistanz von 20 km auf 600 m . Ab 2003 litt sie unter Schüben die alle 3-4 Wochen auftraten. Während eines solchen Schubes war es unmöglich zu schreiben oder auch nur eine Unterschrift zu geben. Aufgrund der Stärke der Schübe wurde eine Chemotherapie verordnet, wobei sie während der Schübe Kortison einnahm. Den letzten Schub hatte sie im September 2004.
1998 wurde eine 2-wöchige Ayurveda Therapie (Panchakarma) in Deutschland durchgeführt. Kurz danach litt die Patientin für 2 Jahre unter Taubheit am ganzen Körper. Diese Taubheit in den Beinen blieb bestehen.
Symptome vor der Behandlung
- Gehbehinderung – konnte maximal 700 m auf ebener Strecke gehen. Direkt vor Kurbeginn war diese Distanz wegen eines akuten Schub wesentlich verkürzt. Die Patientin berichtete, das während des Zeiträume, in welcher sie Kortison einnehmen musste , die Gehstrecke meistens auf lediglich 25 m beschränkt war.)
- Schmerzen in den Beinen und Rücken und unterem Abdomen, Ischias im linken Bein mit einem alle 15 Sekunden einschießendem Schmerz, Kopfschmerzen
- Schwindel, Gleichgewichtsstörungen (konnte nicht auf einem Bein stehen), Koordinationsstörungen
- Verstopfung, Stuhlgang alle 2 – 3 Tage
- Doppelbilder
- Migräne alle 3-4 Monate
- Ekzem an der Kopfhaut
- Häufige Infektionen
Medikation vor der Behandlung
- Kortison wegen aktuellem Schub
- Symvastatin
- Marihuana gegen Spastik
Veränderungen während der ersten Kur (17.10.2004 - 25.01.2005)
- Schmerzen und Steifheit wurden gelindert, Kopfschmerzen treten kaum noch auf
- Schreiben hat sich von 1,5 Seiten auf 8 Seiten verbessert
- Gehen in einem Stück von 1800 m zum Ende der Kur, Laufen für ca. 50 m (was schon seit Jahren nicht mehr möglich war), Tanzen ist auch wieder möglich
- Stuhlgang regelmäßig
- Alle Medikamente wurden langsam abgesetzt
Anmerkungen zum Verlauf der Behandlung
Die Kur zeigt gleich zu Beginn gute Fortschritte, musste jedoch aufgrund eines unerwarteten Todesfalles in der Familie, der einen schweren Schock bei der Patientin verursachte für zehn Tage unterbrochen wurde. Während dieser Zeit kam es zu einem entzündeten Kopfhautekzem und einem Fieber. Die Kurdauer wurde daraufhin verlängert, so daß die oben erwähnten Verbesserungen erreicht wurden.
Trotz des erwähnten Schocks und einer Grippeinfektion ist sie seit 6 Monaten schubfrei ist und konnte ihre Arbeit wieder aufnehmen.Die Patientin wurde angewiesen, besonders sorgfältig auf ihre Ernährung und ihre Tagesroutine zu achten. Die besonderen Schwierigkeiten bei ihrer Behandlung begründen sich in ihrer Konstitution, der hohen Schubzahl und der vielen Medikamente (einschließlich Chemotherapie), die zahlreiche Langzeit-Nebenwirkungen verursachen. Trotzdem hoffen wir, daß es ihr möglich sein wird, völlig gesund zu werden, wenn sie die DATMS Behandlung abgeschlossen haben wird.